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In unserer Bildergalerie erscheinen unsere Kunstangebote in folgender Reihenfolge:

Ikonen

Gemälde
, Aquarelle, Collagen, Gouachen & Zeichnungen: Julius Jacobus van de Sande BAKHUYZEN, Prof. Max BERNUTH, Ezelino BRIANTE, Heinrich BÜRKEL, U. Dalem od. Dahm, Brigitte EIDENBACH (BriE), Marietheres FINKELDEI, Max GEBERT, Bert GERRESHEIM, Max Eduard GIESE, Ludwig GSCHOSSMANN, Georg HAMBÜCHEN, Friedrich HELL, Rolf HÖLTER, Martin MOOSER, Rüdiger PETHKE, M. PIEPENBROCK geb. HIRSCHMANN, Ernst Peter RADE, Wilhelm REUTHER, Tom ROCHE, Curt SAUERMILCH, August SCHLÜTER, Lauritz SØRENSEN, STEGMÜLLER, Klaus TOLXDORFF, Gräfin Wisa von WESTPHALEN, Otto WIEDEMANN, Monogrammisten sowie unsignierte bzw. unleserlich signierte Gemälde.

Fotografische Kunst: Max BAUR, J. LEOM

Druckgrafiken: Gisela AULFES-DAESCHLER, Reinhold BACH, Yannick BALLIF, Isolde BAUMGART, Max BRÜNING, Christian FOSSIER, Erika FUEST, Bert GERRESHEIM, Karl-Heinz HANSEN-BAHIA, Hermann HEINTSCHEL, Michael HÖHER, Julius E. HÜTHER, Peter JELINEK, Hans Christian JENSSEN, Lutz LEIBNER, Eric LEVESQUE, Rune MIELDS, Alfred MOLLNER, Herbert PAAS, PIERRE-HENRY, Dieter PORTUGALL, Gisbert PUPP, Fritz RÖHRS, Josef Martin SCHIBLI, Eberhard SCHLOTTER, Kurt STEINEL, Hermann TEUBER, H.G. VARELL und Josef-Maria VIETEN.

Alte Stiche: Peter AUBRY, Henry BECKWITH (Stahlstich um 1830 nach Landseer), Fr. Geisler (Stahlstich "Der Mittag" nach Claude Lorrain), Albert H. PAYNE, Johann POPPEL, Luigi Schiavonetti (Kupferstich nach Francis Wheatley) u. John SCOTT.

Weitere Stiche und Radierungen finden Sie auf unserer Sonderseite und in unserem Internet-Antiquariat. Wählen Sie bitte die Sparte: "Wertvolles/Raritäten : Stiche" bzw. "Originalgrafiken"


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* BIOGRAFIEN * BIOGRAFIEN *
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Peter Aubry, gebürtig aus Francheville bei Marson in der Champagne, Porträtstecher, kam in seiner Jugend nach Strassburg, wo er bei Germain de Loye, Kunstverlagsgeschäft, in der Lehre war. 1609 kaufte er das Bürgerrecht und übernahm das Geschäft seines Lehrherrn, welches seine Söhne Peter (1610-1686) und Abraham später weiterführte. Er starb 1628. (siehe Thieme/Becker u. Allgem. Künstler-Lex. Singer, Bd. 1)

Gisela Aulfes-Daeschler (*1940 in Erlangen) studierte 1960-62 an der Akademie der Bild. Künste in Nürnberg und 1963-67 in Berlin bei Prof. Hoffmann und Prof. Trier. Meisterschülerin bei Prof. Hoffmann an der Hochschule für Bildende Künste, Berlin sowie 1969 Kunstförderpreis der Stadt Erlangen. Seit 1967 freie Malerin in München und seit 1972 Lehrbeauftragte für Zeichnung und Radierung an der Ludwig-Maximilians Universität München und an der VHS München. Öffentliche Ankäufe der Grafischen Slg. München, der Städt. Galerie Erlangen, der Burdastiftung u. div. Privatsammlungen. Beteiligung u.a. an der großen Münchner Kunstausstellung von 1967 bis 69. Einzelausstellungen u.a. in München, Frankfurt, Göttingen, Erlangen, Stuttgart, Erding, Böblingen u. Murnau. (siehe Lex-Art)

Julius Jacobus van de Sande Bakhuyzen, auch: Bakhuijzen (* 18.6.1835 in Den Haag; † 21.10.1925 ebenda) hatte den ersten Unterricht bei seinem Vater, dem Maler Henrikus Bakhuyzen (1784-1860). Nach dem Studium an der Royal Academy of Art in Den Haag ging Bakhuyzen 1866 zusammen mit Philip Sadée nach Düsseldorf, später nach Drenthe, schließlich zurück nach Den Haag, wo er mit seiner Schwester Gerardine ein Atelier teilte. Gemeinsam mit ihr, Jan Weissenbruch und Willem Roelofs verbrachte er regelmäßig einige Monate auf dem Land zum Naturstudium. Als Landschaftsmaler wählte Bakhuyzen vor allem Ansichten von Den Haag und typisch flache holländische Landschaften, wobei er sich zunehmend auf die naturnahe Darstellung mächtiger Baumgruppen spezialisierte. Im Jahr 1871 gewann er die großen Medaille bei der Royal Exhibition in Amsterdam für sein Bild "de Vijver in het Haagse bos". Er war ein Maler der Haager Schule und u.a. Mitglied in den Künstlerverbänden "Arti et Amicitiae" und "Pulchri Studio".
Vertreten im:
Museum Haag; Rijksmuseum, Amsterdam; Neue Pinakothek, München; Teymans-Mus., Haarlem; Boymans, Rotterdam. (s.u.a. Bodt: Die Haager Schule; Thieme-Becker, Bd. 2; Allgem. Künstler-Lex. Singer Bd. 4; Wikipedia NL)

Yannick Ballif-Swinnen (* 1927 in Longwy; + 2009 in Paris) war eine französische Grafikerin. Sie studierte bei Johnny Friedlaender und an der Ecole des Beaux-Arts in Paris und lehrte von 1977 bis 1984 an der Ecole des Arts Décoratifs de Paris. Arbeiten von ihr sind u.a. in den "Cabinet des Estamps" der "Bibliotheque Nationale" vertreten.

Isolde Baumgart (* 1935 in München; † 2011), später Monson-Baumgart, studierte an der Kunstakademie in Kassel bei Hans Leistikow und setzte anschließend ihr Studium in Paris fort. Schon während des Studiums gestaltete sie erste Filmplakate für die Neue Filmkunst, später auch für Atlas Film. Weitere Aufträge waren Sondermarken für die Deutsche Post oder Plakate für die Kieler Woche und das Oktoberfest. In den 70er Jahren arbeitete sie als Dozentin für Grafikdesign in den USA sowie parallel immer als freie Künstlerin. Teilnahme an der Biennale de Paris. Nach der Aufgabe ihres Ateliers in Frankfurt lebt Isolde Monson-Baumgart ganz in Tourette-Levens in Südfrankreich. Sie starb am 3.11.2011.

Max Baur (* 4.2.1898 in Günzburg; † 16.12.1988 in Aschau) gilt als einer der grossen Photographen des 20. Jahrhunderts. In seinem Schaffen war er stark durch die Avantgarde, die "Neue Sachlichkeit" und das Bauhaus beeinflusst. Mit seiner eigenwilligen künstlerischen Arbeit, wie auch mit seiner meisterhaften Auftragsphotographie für Werbung und Industrie etablierte Baur ganz neue, eigene Sichtweisen - dabei immer Meister der schlichten Eleganz, mit einem begnadeten Gefühl für die Schönheit der einfachsten Formen. Baurs Landschafts- photographien sind Bilder von dramatischer Kraft und erinnern an die grosse Zeit der amerikanischen Landschaftsphotografen, wie Ansel Adams. Erste photographische Tätigkeit 1924. 1928 Gründung eines Ateliers und Postkarten- Verlages in Wernigerode. 1930 Gesellen- und Meisterprüfung, Berufung in die GDL (Gesellschaft Deutscher Lichtbildner). Ab 1933 Bekanntschaft und Korrespondenz mit Hermann Hesse, der ein Sammler seiner Photographien wird. 1934 Umzug nach Potsdam, wo er bis 1953 lebt und arbeitet. Ein Foto Baurs, welches eine weiße Rose zeigt, inspiriert die antifaschistische Widerstandsgruppe um die Geschwister Scholl zu ihrem Namen. 1953 zieht Baur mit der Familie nach Aschau (Bayern). (siehe Wikipedia)

Henry Samuel Beckwith (* 1809; † 1895) lebte ab etwa 1830 in London und wanderte mit seiner Familie 1850 nach Brooklyn, N.Y. aus. Bekannt wurde Beckwith durch seine schönen Kupferstiche - Tierstiche nach Landseer und Landschaften nach amerikanischen Künstlern. (s. Thieme/Becker, Bd.3; Meyer, Kstlerlex. sowie Mc N. Stauffer/American engravers)

Prof. Friedrich Albin Max Bernuth (* 26.7.1872 in Leipzig; † 1.4.1960 in Bayerisch Gmain) war ein deutscher Kunstmaler, Buchillustrator und Professor an der Kunstgewerbeschule in Wuppertal-Elberfeld. Studierte bei Prof. A. von Liezen-Mayer an der Kunstakademie München und war Mitarbeiter der Zeitschrift "Jugend". Ab 1902 Professor in Wuppertal. Zu seinen Schülern gehörten u.a. Otto Friedrich Weber, Carl Moritz Schreiner und Arno Breker. Bernuth war gefragter Portraitist, Genre- und Tierbildmaler. 1932 zog er nach Bad Reichenhall, 1939 nach Bayerisch Gmain. Sein Sohn Walter wurde ebenfalls Maler, sein Sohn Fritz ein bedeutender Bildhauer. (siehe Thieme/Becker, Bd. 3; Vollmer, Bd. 1 u. Wikipedia)

Ezelino Briante (* 1901 in Neapel; † 1971 in Rom) war ein mediterraner Landschaftsmaler.

Max Brüning (* 19.02.1887 in Delitzsch/Sachsen; † 24.12.1968 in Lindau/B) war ein Vertreter der Neuen Sachlichkeit. Schon mit 15 Jahren besuchte er die Leipziger-Grafische-Akademie und wurde Schüler des Wiener Professors Alois Kolb und des bekannten Radierers Peter Palm. Erste Erwähnungen in der Kunstzeitschrift "Ex Libris" im Jahre 1910. Es folgen Ausstellungen in München und Chemnitz. Aufgrund seiner Begabung und seiner Erfolge besuchte er die Münchner Kunstakademie und wurde Schüler von Franz von Stuck. Als künstlerischer Mitarbeiter der deutschen Kriegszeitung während des ersten Weltkrieges schuf Brüning Werke von seltener Ausdruckskraft vom Kriegsgeschehen. Es entstehen bekannte Radierungen wie "Zitadelle von Cambrai", "Engländer mit zerschossenem Stahlhelm" und viele andere, welche seinen Ruf als meisterhafter Radierer begründen. Kronprinz Wilhelm ernannte ihn zu seinem persönlichen Zeichenlehrer ("Professor") und wurde sein Freund. Im Berlin der Zwanziger Jahre, wurde der Künstler zum Inbegriff eines Malers der eleganten Welt. Es entstehen zahlreiche Frauen- und Mädchen-Portraits sowie leicht erotische und mit hintergründigem Witz ausgestattete Darstellungen. Sein Berliner Atelier wurde zum Treffpunkt in- und ausländischer Persönlichkeiten aus Politik, Kunst, Film und Sport. 1935 vermählte sich Brüning mit der Kunstmalerin Victoria Richter. Nach kurzem Aufenthalt an der Ostsee zieht es den begeisterten Skifahrer nach Oberstdorf und 1938 nach Igls bei Innsbruck. Es entstehen großartige Portraits und grandiose Gemälde über die Welt der Berge (Ankäufe vom Haus der Deutschen Kunst, München). Dann ereilen ihn schwere Schicksalsschläge: Vernichtung seiner Radierplatten beim ersten Bombenangriff auf Berlin 1943 und Ausweisung aus Österreich 1945 als deutscher Staatsbürger. Mit wenigen Habseligkeiten gelangt er nach Lindau am Bodensee und baut hier ein bescheidenes Atelier auf. Es entstehen Aquarelle und Ölgemälde mit Bodenseemotiven. Von 1961 bis 1963 arbeitete der Künstler für die Olympiastadt Innsbruck 1964 an Zeichnungen und Radierungen. Ein Verkehrsunfall im Jahre 1963 beendete sein künstlerisches Schaffen. (siehe Vollmer Künstlerlexikon; Dreßler Künstlerchronik u. Wikipedia)

Heinrich Bürkel (* 29.5.1802  in Pirmasens; † 10.6.1869 in München) war ein deutscher Maler des Biedermeier. Er malte hauptsächlich Genreszenen und Landschaften. Von seinen Eltern zum Kaufmann bestimmt, konnte sich Heinrich Bürkel erst nach langen Kämpfen durchsetzen, Künstler zu werden. 1824 begab er sich nach München. Hier und bei Wanderungen im Umland beobachtete er das altbayerische Volksleben und gab es in liebenswürdigen kleinen Bildern wieder. 1824 wurde er Mitglied des von ihm neu gegründeten Münchener Kunstvereins. Insgesamt vier mal reiste er nach Italien und blieb teilweise bis zu 2 Jahren dort. Seine Bilder von umgestürzten Heuwagen, Wirtshausschlägereien und Reise- fuhrwerken fanden so regen Absatz, dass er viele seiner Motive mehrfach malte. Zu seinen Freunden zählte Carl Spitzweg und Adalbert Stifter. 1858 trug man ihm die Ehrenmitgliedschaft der Münchener Akademie an. Zuvor war er bereits Ehren- mitglied der Wiener und der Dresdner Kunstakademie geworden. Höhepunkte seines Schaffens waren sicherlich die Teilnahmen an den Weltausstellungen in London (1862) und Paris (1867). Heinrich Bürkel starb nach längerer Krankheit 1869 recht wohlhabend in seinem Münchener Atelier. Insgesamt schuf er über 1000 Ölgemälde, und in seinem Nachlass fanden sich nach dem Tod etwa 6000 Zeichnungen. (siehe Thieme/Becker, Bd. 5; Allgem. Künstler-Lex. Singer, Bd. 1; Lex. Münchner Maler; Künstlerlex. Rheinland-Pfalz und Wikipedia)

Brigitte Eidenbach "BriE", geb. 1963 in Freising.

Marietheres Finkeldei, geb. 1959, studierte in den Fächern Kunst und Biologie. Seit 1984 freiberufliche künstlerische und interdisziplinäre Tätigkeit in Berlin: Zeichnungen, Objekte, Performances; Entwicklung von Konzepten für die Erkenntnisproduktion mit Bildern, Vorträge vor internationalem Publikum; zahlreiche Ausstellungen und Projekte; Arbeitsstipendien; mehrere öffentliche Förderungen künstlerischer Projekte; Veranstaltungsorganisation, Pressearbeit, Layout und Druck von Karten, Katalogen etc. Seit 1987 Dozentin an verschiedenen Berliner Volkshochschulen: Praxis und Theorie von Kunst (Zeichnung, Malerei, Bau von Objekten etc.), Kultur, Wissenschaft und Alltagsrealität; Organisation und Durchführung von Kursleiterfortbildungen im Bereich Kultur für die Senatsschulverwaltung; Ausstellungs- und Projektorganisation, Entwicklung eines arbeitsweltbezogenen Kulturkonzeptes für die VHS Neukölln verschiedene Lehraufträge, u. a. Hochschule der Künste und FU Berlin Fachbereichsleitung für Kulturelle Weiterbildung; Leitung der Galerie VHS Schöneberg.

Christian Fossier (* 9.9.1943 in Paris; † 3.3.2013) war ein Karikaturist, Maler und Radierer. Professor (Gravure) an der École des Beaux-Arts von Metz von 1977 bis 1981 und an der Ecole Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Paris (ENSB-A) von 1987 bis 1993. Fossier nahm ab 1965 an zahlreichen Gruppenausstellungen und Biennalen teil. Viele Werke (Pastelle, Zeichnungen, Drucke, Bücher) sind in öffentlichen und privaten Sammlungen in Frankreich (Nationalen Fonds für Zeitgenössische Kunst, Nationalbibliothek von Frankreich, Regional Contemporary Art Fund) und im Ausland (MOMA New York Art Institute of Chicago, National Library of Spain ...). Christian Fossier wird in Paris von der Michele Broutta Gallery vertreten. (siehe: fr.wikipedia)

Max Gebert (* 1886; † 1958) lebte in Hamburg und war Marine-, Landschafts- und Stilllebenmaler.

Bert Gerresheim (* 8.10.1935 in Düsseldorf) studierte von 1956 bis 1960 an der Düsseldorfer Kunstakademie bei Otto Pankok, zusammen mit Günther Uecker und German Becerra. Es folgten ab 1960 Studien der Kunstgeschichte, Archäologie und Germanistik an der Universität Köln. 1963 legte er das Staatsexamen für das künstlerische Lehramt ab. 1967 erhielt er ein einjähriges Stipendium der Villa Massimo in Rom. Seit 1974 hielt er sich immer wieder mehrere Monate in der Villa Romana in Florenz auf. Neben seinem künstlerischen Schaffen, welches bis 1970 überwiegend aus Zeichnungen bestand, war Bert Gerresheim bis 1990 als Studiendirektor am Düsseldorfer Lessing-Gymnasium als Deutsch- und Kunstlehrer tätig. Seit 1976 ist der Künstler Mitglied des weltlichen Franziskanerordens.
Bis 1970 war Bert Gerresheim fast ausschließlich zeichnerisch tätig, dann wandte er sich zusätzlich der Bronzeplastik zu. Seit 1981 überwiegt die bildhauerische Tätigkeit, wohl nicht zuletzt die Folge seiner Erfolge mit dem Heine-Denkmal (1981 Schwanenmarkt, Düsseldorf) sowie dem „Kolbe-Kreuz“ (1982 Rochuskirche, Düsseldorf). Ursprünglich war das Schaffen Gerresheims an den Tachismus und den Surrealismus angelehnt und wirkte in seiner Vieldeutigkeit und Verwandlungsfähigkeit gesellschaftskritisch. Die Werke wurden in der Folge zunehmend realistischer, beeinflusst durch die Aufenthalte in Italien, in Anlehnung an Michelangelo, Bernini oder da Vinci. Die Figuren der Plastiken selbst erinnern im Stil an Auguste Rodin. Die Vieldeutigkeit und der Surrealismus aus früheren Perioden sind geblieben und werden oft durch eine Vexiertechnik erzeugt, die künstlerisch Risse, Brüche und Verschiebungen bildet und neue Betrachtungsweisen ermöglicht. Ebenso arbeitet Gerresheim einzelne Körperteile im Stil mittelalterlicher Armreliquiare, Gegenstände, von der christlichen Ikonografie bis zum profanen Alltag, in seine Werke ein, wie z.B. beim Kölner „Edith-Stein-Denkmal“ (1999) oder Düsseldorfer „Monument zu Stadterhebung“ (1988). Sowohl die Figuren als auch die Welt, in der sie sich befinden, wirken bei näherer Betrachtung oft zerrissen und leidend. (siehe Wikipedia)

Max Eduard Giese  (* 1867 in Düsseldorf; † 1916 in München/Pasing) studierte von 1885-89 an der Akademie Düsseldorf, danach setzte er sein Studium in München bei Ludwig Dill sowie in Dresden fort. Große Kollektivausstellungen in München, seit 1890 auch im Glaspalast, in der Berliner Secession und in Dresden
Seine Hauptätigkeit war auf dem Gebiet des stimmungsvollen und reizvoll kolorierten Landschaftsaquarells, wobei er mit Vorliebe Motive aus dem Raum München bzw. auch von der Ostseeküste heranzog. 1900 ließ er sich mit seiner Frau, der Malerin Martha Giese-Breslau, endgültig in München nieder, wo er den Verein Münchener Aquarellisten gründete. Werke von ihm befinden sich in mehreren deutschen Museen wie z. B. Düsseldorf, Zwickau u. a. (siehe Saur, Thieme-Becker)

Ludwig  Gschosmann (* 8.7.1913 in München; † 27.8.1988 Tegernsee) war ein Landschafts- und Frescomaler, Zeichner und Bühnenbildner. Er besuchte die Kunstschule in Hamburg, die Kunstgewerbeschule und eine Frescoschule in München, um sich in den folgenden Jahren fast ganz der Frescomalerei zu widmen. Parallel dazu besuchte er Kurse an der Akademie in München unter Prof. Bauer und Lehrgänge für Bühnenbildner in Augsburg und Lübeck. Er war Schüler und Freund von Otto Pippel. Malte Gschosmann anfangs überwiegend Landschaften typisch deutscher Prägung mit teilweise minutiöser Ausarbeitung, so wählte er später einen impressionistischen Stil. Mit dieser für ihn typischen Palette warmer Farbnuancen entstanden Landschaften und südlichen Impressionen. Als brillanter Zeichner mit sicherem Farbgefühl widmete er sich jedoch auch figürlichen Sujets. Durch zahlreiche Ausstellungen in Deutschland, Frankreich, Schweden, der Schweiz und den USA schuf er sich einen großen Kreis von Anhängern.

Georg Hambüchen (* 1901 in Düsseldorf; + 1971 ebenda) ist Sohn des Düsseldorfer Landschafts- und Marinemalers Wilhelm Hambüchen. Er begann seine Ausbildung mit 15 Jahren an der Düsseldorfer Kunstgewerbeschule und studierte von 1918 bis 1923 an der Düsseldorfer Kunstakademie, wo er Meisterschüler von Prof. Carl Ederer war. Seine Leidenschaft fand er für die Darstellung des Meeres. Er reiste mehrfach nach Holland und Flandern. Bekannt wurde Hambüchen auch durch Stadtansichten von Düsseldorf und Niederrhein-Landschaften. Stilistisch gehörte er zum Spätimpressionismus und war Mitglied der Künstlergruppe "Laetitia" sowie im Künstlerverein "Malkasten". (siehe Lex. der Düsseldorfer Malerschule, Vollmer, Bd.6 und wikipedia)

Hansen-Bahia (* 19.4.1915 in Hamburg; † 28.6.1978 in Sao Paulo/BR) -eigentlich Karl-Heinz Hansen- war selbst Seefahrer und durch langjährige Aufenthalte in Bahia und Äthiopien geprägt. Karl-Heinz Hansen-Bahia ist neben HAP Grieshaber der bedeutendste deutsche Holzschneider nach dem Zweiten Weltkrieg. Er ging bei einem Malermeister in die Lehre, diente bei der Marine und überlebte das Kriegsende 1945 an der Oder. Nach einer Begegnung mit Otto Larsen begann er 1946 mit ersten Holzschnitten. Die Expressionisten und besonders Frans Masereel wurden seine Vorbilder. Über Skandinavien und England wanderte Hansen 1949 nach Brasilien aus. Direktor P. M. Bardi vom Museum de Arte in Sao Paulo verhalf ihm zur ersten Anerkennung in Lateinamerika und Europa. 1955 bezog Hansen sein Atelier im tropischen Bahia. Es entstanden eine Fülle von farbigen und schwarz-weißen Holzschnitten und Holzschnittfolgen (Flor de S. Miguel, Santa Bahia). Von 1959 bis 1963 arbeitete Hansen auf Burg Tittmoning in Oberbayern, bis 1966 war er dann an der Kunstakademie in Addis Abeba tätig. 1967 wurde er an die Universität Salvador de Bahia berufen und übersiedelte endgültig nach Brasilien. Professor Karl-Heinz Hansen wurde brasilianischer Staatsbürger und legte sich den Beinamen "Bahia" zu. Die Verbindung zu seinem Geburtsland riss jedoch nie ganz ab. Umfangreiche Retrospektiven fanden 1971/72 statt, zu denen der Künstler besuchsweise nach Deutschland kam, ebenso wie ein letztes Mal anlässlich der Vollendung seines 60. Lebensjahres. Das graphische Werk von Hansen-Bahia konzentriert sich auf den Holzschnitt, für den er eine eigene Form gefunden hat. Seine Holzschnittfolgen und Einzelblätter sind insbesondere religiösen und zeitkritischen Inhalts. Zu seinen jüngsten Arbeiten gehören Holzschnitte zu antiken Themen, z.B. die Vorlagen zu Rudolf Hagelstanges Odysseus-Nacherzählung ("Der tote Filou", List-Verlag), in denen er die allzu martialische Taten des homerischen Helden auf das Witzigste persifliert, sowie als persönliches Vermächtnis seine letzte Kreuzwegfolge ("Knie nieder, wenn du kannst"); in der das zeitlose Leiden Christi aus dem Tagesgeschehen der Gegenwart heraus interpretiert wird. Sein unverwechselbarer Stil und seine enorme Schaffenskraft ließen ihn zu einem der bedeutendsten deutschen Holzschneider der Nachkriegszeit werden. Die Ambivalenz germanischer und romanischer Kultur lusitanische und negroide Kräfte, bestimmen Form und Inhalt seines Werkes. (siehe: www.hansen-bahia.de; Vollmer, Bd. 6, Seite 20/21 und wikipedia.)

Wolfgang Heinrich (* 16.1.1928 in Berlin) besuchte 1948-52 die Pädagogische Hochschule in Berlin bei den Professoren Jacob und Stöcker. 1953 Berufung als Kunsterzieher der Humbordt-Universität in Ost-Berlin. Ab 1955 zahlreiche Ausstellungen. 1958 Übersiedlung nach Herford als Kunstpädagoge. Studienreisen u.a. in den Irak und Persien. Ab 1969 widmet sich Heinrich neben der Aquarell- und Ölmalerei auch der Lithografie. 1980-92 Mitglied im Lippischen Künstlerbund. Eine Vielzahl seiner Aquarelle und Zeichnungen entstanden als Auftragsarbeiten für Bücher, u.a. "Porta Westfalica", "Lipperland", "Die Insel" (Sylt), "Worpswede" und "Wittekindsland - Kreis Herford". Heinrich lebt und arbeitet in Herford. (siehe Wikipedia)

Hermann Heintschel (* 1931 in Neustadt/Böhmen; † 1998 in Stuttgart) kam 1948 nach Vaihingen, wo er eine Werkzeugmacher-Lehre absolvierte. 1963 bis 1965 studierte er Bildende Kunst bei Prof. Max Peiffer-Watenphul in Rom und bei Emilio Vedova in Venedig. Ab 1967 Mitglied im Verband Bildender Künstler, Ausstellungen im In- und Ausland u.a. in den USA, Portugal, den Niederlanden und der Schweiz. Heintschel arbeitete als Maler, Grafiker und Bildhauer und erhielt u.a. den Preis der Juri, Grafik-Biennale in Miami/USA; Auszeichnung Grafik-Biennale in Fredrikstadt/Norw. u. Ljubljana/Slo.; 1. Preis Int. Grafikausst. Lviv/UdSSR; Preis der Juri, Grafik-Biennale in Maastricht/NL und den Preis der Stadt Katowice/ Polen.

Michael Höher lebt in Wiesenttal / Fränkische Schweiz. Er arbeitet seit 1984 als freischaffender Maler im Stil der alten Meister. Im Jahre 1988 entstand der Zyklus "Das Missgeschick" (alle 13 Blätter bei uns erhältlich). Es erzählt von Umwelt und Schöpfung, die nicht immer heil ist. Ein Roman dazu ist z.Zt. in Arbeit. Höher stellte u.a. in Bamberg, Kronach, Luxemburg, Mönchen-Gladbach, Berlin, Giechburg, Bad Staffelstein, Schweinfurt, Münchberg, Selb, Hollfeld u. Forchheim aus. (siehe creative-center.de)

Rolf Hölter (* 9.1.1941 in Recklinghausen) wurde nach Beendigung der Volksschule 1955 Berglehrling, dann Knappe und schließlich Hauer. Schon früh reizte ihn die Malerei. So legte er schließlich, nachdem er sich in der Freizeit schon längst diesem Hobby verschrieben hatte, seinen ganzen Ehrgeiz in das Ziel, es vom Kumpel zum gefragten Kunstmaler zu entwickeln. Sein Durchbruch als Landschaftsmaler kam, als er 1971 als Hobbymaler mit seinem Bild „Anklage“ beim Wettbewerb „Europas neue Maler“ den ersten Preis belegte.

Julius E. Hüther (* 1954 in München) ist Großneffe des Malers Prof. Julius Hüther (1881-1954). Seine Gedanken und Phantasien verwirklicht er seit über 30 Jahren in Gemälden, Zeichnungen sowie Skulpturen und Texten. Die mehr als 30 Einzelausstellungen, u.a. in München, Berlin, Wien, Stuttgart und Innsbruck, weit mehr als 50 Ausstellungsbeteiligungen, sieben Buchveröffentlichungen sowie verschiedene Publikationen belegen seinen unverwechselbaren und trotzdem überaus vielseitigen Stil. Hüther lebt und arbeitet in München. (siehe www.huetherart.de)

Hans Christian Jenssen (* 6.8.1940 in Eutin, Schleswig-Holstein) war Meisterschüler von Prof. Friedrich Vordemberge an den Kölner Werkschulen. Nach dem sechsjährigen Studium in Köln (1960-66) erhielt er ein Stipendium (1967-69) an der Syracuse University, New York und schloss sein Studium mit dem ‘Master of Fine Arts’ (MFA) ab. Für sein Projekt "MitSprache" erhielt Jenssen den Kulturförderpreis der UBS, Zürich. Zahlreiche Einzelausstellungen u.a. in New York, Zürich, Genf, Krefeld, Berlin, Aachen, Paris, Heidelberg, Locarno, Stuttgart, Wiesbaden und Prag belegen das große internationale Interesse an H.J. Jenssen. Bekannt ist er vor allem durch seine ‘Text-Bilder’, die in Zusammenarbeit mit Schriftstellern entstehen. Jenssen lebt und arbeitet seit 1970 als freischaffender Maler in Zürich. (siehe www.hc-jenssen.de)

Sir Edwin Henry Landseer (* 7.3.1802 in London; † 1.10.1873 ebenda) war ein englischer Maler der Romantik und Bildhauer. Er malte vor allem Tiermotive und schottischen Landschaften. Landseer wurde als der jüngste Sohn des Kupferstechers John Landseer geboren. Einer seiner Brüder war der Historienmaler Charles Landseer. Edwin Landseer studierte bei seinem Vater und bei Benjamin Robert Haydon. Er trat 1815 den Royal Academy Schools bei, nachdem er ein Jahr zuvor bereits Bilder in der Royal Academy Summer Exhibition ausgestellt hatte. Mit Anfang 20 besuchte er zum ersten Mal Schottland und verliebte sich in die Highlands. In der Folge entstanden viele Gemälde mit schottischen Motiven. 1826 wurde er, im Alter von 24 Jahren, assoziiertes Mitglied der Royal Academy of Arts. 1831 wurde er Vollmitglied der Royal Academy of Arts und Hofmaler von Queen Victoria und ihrem Prinzgemahl Albert von Sachsen-Coburg und Gotha. Er wurde 1850 von Queen Victoria zum Ritter geschlagen. 1866 wurde er zum Präsidenten der Royal Academy gewählt, nahm aber das Amt nicht an. Seit einem Zusammenbruch 1840 litt Landseer unter Depressionen und einem allgemein schlechten Gesundheitszustand, malte aber bis zu seinem Lebensende weiter. (siehe Thieme/Becker, Bd.22 u. Wikipedia)

Eric Levesque
(* 1959 in Paris) 1985 Prix Gustave Redon de l'Academie des Beaux-Arts, Paris; 1987 Caja de Leon, Espagne; Salon des Réalietés Noucelles Salon des Réalietés Noucelles; Caja de madrid, Madrid Caja de Madrid, Madrid; Ayunament de Sant Andria de Besos, Barcelona Ayunament Sant Andria de Besos, Barcelona; Institut francais de Barcelone Institut francais de Barcelona; Jose Guerrero - Erik Levesqu, Casa Velasques, Madrid en Vanguardia/Arco'88, Galeri Juan Mordo Jose Guerrero - Erik Levesque, Casa Velasquez, Madrid ein Vanguardia / Arco '88, Galeri Juan Mordo; Salon des Réalités Nouvelles Salon des Nouvelles Reality; Salon de Bagneux Salon de Bagneux; 1989 Galerie Etienne de Causans, Paris 1989 Galerie Etienne de Causans, Paris; Salon des Réalités Nouvelles Salon des Nouvelles Reality; Buchmesse Frankfurt; 1990 Galerie Mezzotint, Nantes 1990 Mezzotint Galerie, Nantes; Galerie Glemminge u. Galerie Vergessen Minge, Malmö; 1992 Paris Bastille; 1993 Galerie Glemminge u. Galerie Vergessen Minge, Malmö; Galerie Marina, Avignon; 1995 Bibliothèque de Colombes; 1996 Gallerie Danielson, Borghold; Castle Keep; Art Multiple, Düsseldorf, Galerie Namy-Caulier; 1998 ART Multiple, Düsseldorf; Estampa Madrid Estampa Madrid; Erik Lévesque participe également tous les ans au SAGA, Paris.

Claude Lorrain (* 1600 in Chamagne, Lothringen; † 23. November 1682 in Rom) war ein französischer Maler des Barock, der einen eigenen lyrisch-romantischen Stil klassizistisch barocker Landschaftsmalerei entwickelte.

Über die Kindheit von Lorrain ist wenig bekannt. Er arbeitete zunächst als Pastetenbäcker und dieser Beruf führte ihn wohl schon früh nach Italien. Mit 13 Jahren lebte er in Rom. Dort begann er eine Lehre bei Agostino Tassi, der illusionistische Deckengemälde entwarf. Es ist möglich, dass Lorrain Tassi bei der Ausgestaltung der Villa Lante des Kardinal Montalto in Bagnaia geholfen hat. Ebenso ungesichert, aber wahrscheinlich, ist sein Aufenthalt in Neapel beim flämischen Landschaftsmaler Gottfried Wals. 1625 kehrte er nur kurz nach Frankreich zurück. Hier arbeitete er als Gehilfe von Claude Deruet an den Fresken der Karmeliterkirche in Nancy mit. Danach ging er wieder nach Rom – diesmal für immer.

Um 1630 malte er dort Fresken im Palazzo Crescenzi, danach malte er nur noch an der Staffelei. Daneben arbeitete er bis auf einen Gehilfen stets allein. Lorrain war ein sehr nachdenklicher Mensch, der ein intuitives Gespür für Themen hatte. Biblische oder mythologische Sujets setzte er in einfühlsame bildliche Szenerien um. In diesen Jahren hatte er sich auch als führender Landschaftsmaler etabliert. Lorrain wohnte zu Füßen des Hügels, auf dem die Kirche Sanctissima Trinità dei Monti steht. Ab 1635 wird die Dokumentation zu Lorrains Schaffen besser, denn der Künstler selber führte nun Buch über seine Aufträge. Neben einfachen Bürgern zählten auch die herrschenden Päpste, neben deren Familien und Gefolgschaft zu seinen Kunden. Im selben Jahr erhielt er einen Auftrag von Philipp IV. von Spanien. Lorrain steuerte mindestens sieben große Landschaftsbilder zur Ausgestaltung seines Palastes bei. Der religiösen Thematik entsprechend, passte er Charakter und Stimmung der Landschaften einfühlsam an.

Die groß angelegten Gemälde verführten ihn zu einem schwungvollen, kühnen und monumentalen Stil, der im Gegensatz zu den früheren, in nördlicher Tradition eher kleinen, detaillierten Werken steht. Sein Biograph Joachim von Sandrart schilderte, wie sie mit anderen Künstlern durch die nähere Umgebung Roms streiften und Skizzen anfertigten. Oft führten diese Ausflüge tief in die Landschaft an malerische Plätze. Berühmt war zu dieser Zeit der Tempel der Sibylle in Tivoli, der sich in vielen Werken Lorrains wieder findet. Trotz präziser Naturbeobachtung als Grundlage für sein Schaffen floss auch seine Fantasie in die Bilder ein. So idealisierte er die Natur, verzichtete auf alles Weltliche. Dadurch erscheinen seine Landschaftsbilder so ruhig und oft geradezu majestätisch.

Lorrain war zwar nie verheiratet, doch kam 1653 eine Tochter (Agnese) zur Welt. Ab 1660 nahm das Familienleben zu, denn zwei seiner Neffen lebten bei ihm. Mit zunehmendem Alter schuf er weniger Bilder. Dafür waren diese wenigen umso ausgereifter und für einen exklusiven Kundenkreis. Da die Wahl der Sujets oft den Auftraggebern überlassen war, die meist sehr gebildet waren oder gelehrte Ratgeber hatten, sind die Themen, die er verarbeitete, selten bis einmalig in der Kunstgeschichte. So malte er für den Herzog von Paliano, Lorenzo Onofrio Colonna, zehn große Bilder. Lorrains Stil wurde zum Schluss epischer und heroischer. Mit seinem letzten Bild („Ascanius erlegt den Hirsch der Silvia“) kehrte er noch einmal in die Heldenwelt von Vergils „Aeneis“ zurück, das Thema, das ihn in seiner späteren Schaffensperiode sehr beschäftigte. 1682 starb Lorrain und machte nochmals einen Aufstieg, nämlich auf den Hügel zu dessen Füßen er Jahrzehnte gelebt hatte. Er wurde in der Kirche Sanctissima Trinità dei Monti beigesetzt. (aus wikipedia)

Benjamin Marshall (* 1767; † 1835) war ein hervorragender Tiermaler und Kupferstecher. Er bereiste Italien und wurde in seiner Malweise von Raeburn beeinflußt. Marshall beschickte 1800/1819 die Ausstellung der Royal Acad. 1819 machte ihn ein Unfall zum Krüppel. Nebenbei schrieb er über Pferderennen. Bilder von ihm befinden sich u.a. im Besitz des englischen Königshauses. (siehe Thieme/Becker; u. Allgem. Künstler-Lex. Singer, Bd. 3)


Rune Mields (* 1935 in Münster, Westfalen) absolvierte in Münster ab 1952 eine Lehre als Buchhändlerin. In dem Beruf war sie bis 1959 tätig. Nach mehreren Ortswechseln lebt sie seit 1972 in Köln. Seit Ende der sechziger Jahre arbeitet Rune Mields als bildende Künstlerin, wobei sie in ihren Werken eine Verknüpfung mit der Mathematik herstellt. Zusammen mit dem Journalisten Klaus Honnef, dem Galeristen Will Kranenpohl, dem Künstler Benno Werth und anderen gründete sie 1968 das Zentrum für aktuelle Kunst – Gegenverkehr in der Theaterstraße 50 in Aachen. 1984 erhielt sie als Autodidaktin eine Gastprofessur an der Hochschule der Künste Berlin. In ihren Werken geht es der Künstlerin um das Beziehungsgeflecht von Zahlen und Zeichen. Ihr Thema sind die international gültigen mathematischen Symbole. Für die Mathematik bedeutet ihre Einführung vor fünfhundert Jahren eine wirkungsvolle Erleichterung: Das Minus- und das Pluszeichen führte Johannes Widmann im Jahr 1489 in die Mathematik ein, das Gleichheitszeichen verwendete Robert Recorde erstmals 1557 und das liegende Kreuz als Multiplikationszeichen gebrauchte William Oughtred im Jahr 1628 zum ersten Mal. Mit ihrem Konzept der Umsetzung des Wissens gehört sie in den Kunstbereich der Spurensicherung: In einem Projekt von 1993 bis 2000 suchte sie - wie eine Ethnologin und Archäologin - weltweit nach den Darstellungen der weiblichen Todesgottheiten. So ist Kali im Hinduismus eine Göttin des Todes und der Zerstörung. Die Funde hat die Künstlerin in dem Buch Schwarze Göttinnen dokumentiert. (Quelle: wikipedia)

Auszeichnungen:
1972: Kritikerpreis für Bildende Kunst
1984: Ehrengast der Villa Massimo, Rom
1996: Harry-Graf-Kessler-Preis
1997: Kulturpreis der Stadt Köln
2000: Gabriele Münter Preis
2009: Konrad-von-Soest-Preis

Ausstellungen (Auswahl):
1967: Studio Köln-Junkersdorf
1968: Galerie Jule Hammer, Berlin
1969: Galerie Hekuba, Düsseldorf
1977: documenta 6
1988: Staatliche Kunsthalle Baden-Baden und Kunstverein Bonn
2001: Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, Köln: Der Weg und das Ziel.
2010: Galerie der Stadt Sindelfingen: Rune Mields - INFINITY, Werke der letzten Jahre.
2015: Galerie Andreae: Gemälde und Zeichnungen aus 4 Jahrzehnten

Alfred Mollner (* 1930 in Hildesheim) war 1953/54 Privatschüler von Emil Nolde in Seebüll. 1951/52 Studium der Kunstgeschichte an der Uni Karlsruhe. Ausgezeichnet mit dem 2. Preis des Bundesbehinderten Kunstpreis 1987 in Radolfzell. Ausstellungen in Köln, Bonn, Siegburg, St. Augustin, Mannheim, Bergisch-Gladbach, Berlin, Ratingen u.a. Lit.: Ztg.: Bonner Generalanz., Kölner Stadtanz., FAZ, Remscheider Gen. Anz., Kölnische Rundschau. (siehe lex-art)

Martin Mooser (* 26.9.1910 in Pfaffenhofen; † 18.8.2008 in München) studierte bei Prof. Gustav Johannes Bucher und Prof. P. Ramadier in München. Anregungen durch Fritz Halberg-Krauss. Ausstellungen Franz Hanfstaengel, Gal. Hamburg, München, Regensburg und Stuttgart. (siehe Lex. International Directory of Arts)

Herbert Paas Lautermann (* 4.2.1942 in Mönchengladbach; † 18.3.2010 ebenda) war ein Maler des Multirealismus und hatte 1981 seine erste große Einzelausstellung in Mönchengladbach. 1986 folgten Sonderaustellungen in Hamm, Hamburg und München. 1987 erschien sein Werkverzeichnis. 2000 große Ausstellung in Korschenbroich. Herbert Lautermann, geb. Paas, verstarb 2010 in Mönchengladbach.

Albert Payne (* 14.12.1812 in London; † 7.5.1902 in Leipzig) erlernt das Kunsthandwerk des Stahlstechers, daneben ist er Maler und Illustrator und ist seit 1838 in Leipzig tätig. Im Jahr 1845 wird Henry Albert Payne Bürger von Leipzig und gründet dort den Verlag "Englische Kunstanstalt". Payne schafft dafür illustratorische Werke wie u. a. "Payne's Boy", "Dresden Gall", 1845; "Payne's illustrated London", 1846; "Payne's Orbis Pictus", Dresden und Leipzig 1851, "Payne's Panorama des Wissens u. d. Gewerbe", Leipzig 1859. Des weiteren umfasst sein künstlerisches Schaffen Werke wie "Rainvilles Garten", um 1850, kolorierter Stahlstich, "Tivoli Theater in Hamburg", um 1860, kolorierter Stahlstich, "Pyrawang in Österreich" (Burg Krämpelstein / Krampelstein auch Schneiderburg), ca. 1840, Stahlstich, "Stolpen" (Burg), ca. 1840, aquarellierter Stahlstich, "Boston", USA (State Street mit Bank und Old State House), ca. 1845, Stahlstich. (siehe Allgem. Künstler-Lex. Singer, Bd. 3)

Rüdiger Pethke (* 1949 in München) war Schüler von Salvador Dali und einige Zeit Mitarbeiter in seinem Atelier. Bekannt wurde Pethke besonders durch die skurrilen Witze und surrealen Fantasien seiner hintergründigen Graphiken und Collagen.

Pierre-Henry (17.5.1924 in Paris) ist mit den großen Pariser Ausstellungen verbunden und Vizepräsident der National Society of Fine Arts. Entdeckt wurde er von dem Maler Martin Roch, die ihn zum Malstudium zu André Marchand und Gertrude Stein schickte. Außerdem studierte er an der Ecole Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Paris und an der Werkstatt Poujon. Befreundet ist Pierre-Henry mit den Malern Maurice Boitel und Daniel von Janerand, Vertreter der New School of Paris und der post-impressionistischen Tradition.

Seine bevorzugten Themen sind Liebe, Krieg, Zeit, Leben und Tod - konsequent gemischt. Seine Werke sind in der Regel sehr farbenfroh. Er gilt als einer der führenden Künstler der zeitgenössischen figurativen Schule. Viele öffentliche und private Sammlungen auf der ganzen Welt besitzen Werke von Pierre-Henry: unter anderm das Museum of Modern Art in Paris, das Toulouse-Lautrec-Museum, das Museum of Annecy, das Hotel d'Aumont, der Élysée-Palast, die Schule von Douanes de Neuilly, die Fleichman Stiftung, die französische Botschaft in Pretoria, das Boston Museum, das Museum der Paul Valery Sete, das Hotel de Region in Montpellier, etc.

Johann Gabriel Friedrich Poppel (* 14.5.1807 in Hammer bei Nürnberg; † 6.8.1882 in Ammerland am Starnberger See) war ein bedeutender deutscher Kupfer- und Stahlstecher, Architekturzeichner und Landschaftsmaler. Er war Schüler von Fr. Geißler und Frommel sowie an der Nürnberger Kunstschule. Er arbeitete 1832 in London bei William Tombleson, 1833 in Karlsruhe und 1834 in Nürnberg. 1838 ging er nach München und schuf dort eine beachtliche Anzahl von Kupfer- und Stahlstichen mit hohem künstlerischen Anspruch. In vielen Werken arbeitete er mit dem Stahlstecher Georg Michael Kurz zusammen. Als Vorlage dienten oftmals Zeichnungen von Julius Gottheil. (siehe Thieme/Becker; Allgem. Künstler-Lex. Singer, Bd. 3 u. Wikipedia)

Dieter Portugall (* 13.6.1952 in Lahnstein am Rhein) machte 1980 das Staatsexamen für Kunstpädagogik. 1982 Studium an den Kunstakademien in Mainz und Düsseldorf. 1984 Kunstpädagoge in Koblenz. 1987 Einrichtung eines eigenen Ateliers mit Druckwerkstatt (Radierungen) und seitdem freischaffend tätig. Lebt und arbeitet in Koblenz-Güls. Zahlreiche Einzelausstellungen u.a. in Baden Baden, Berlin, Aachen, Bonn, Heidelberg, Frankfurt, Braunschweig, Köln, Düsseldorf, Mannheim, Koblenz, Gießen, München, Stuttgart, Paris, Straßburg, Luxembourg etc. sowie Gruppenausstellungen u.a. in Basel, New York, Brüssel, Los Angeles u. Paris. Viele Werke befinden sich im Besitz öffentlicher und privater Sammlungen. Projekte u.a. für Porsche, Daimler, Volkswagen oder Lloyd-Werft. Seit 2004 beschäftigt sich der Künstler mit kinetischer Kunst. Zahlreiche Skulpturen u.a. am Timmendorfer Strand. (siehe dieterportugall und Wikipedia)

Gisbert Pupp wurde am 8.1.1939 als zweites Kind des Physikers Wolfgang Pupp und dessen Frau in Berlin geboren. Infolge der Kriegseinwirkungen flohen seine Eltern nach Oberbayern. Seine Schulzeit verbrachte er zunächst in Rosenheim, später in Gießen, wo er 1958 an der Liebigschule das Abitur ablegte. Daraufhin begann er ein Studium an der Universität der Künste Berlin, zu seinen Lehrern gehörte Gerhard Fietz. Stipendien führten ihn 1963/64 nach Paris, wo er Radierung bei Johnny Friedlaender studierte, und 1968/69 nach New York.

Seine Werke wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt. Er lebt in Berlin-Wannsee, ist seit 1974 verheiratet und hat einen Sohn und eine Tochter.

Zu seinen bevorzugten Techniken zählen die Acryl- und Aquarellmalerei. Seine Malerei wird als optimistisch und sinnlich beschrieben. Er selbst sieht es als Aufgabe der Kunst, „das Unsichtbare sichtbar“ zu machen. Zu den Künstlern, die ihn stilistisch beeinflusst haben, zählt er Picasso, Ernst, Miró, Baumeister und Dubuffet.

Oft werden naturalistische Skizzen mit surrealistischen Anmerkungen versehen. Ein häufiges Motiv in seinen Bildern sind Frauengestalten, die in kräftigem Rot, Orange und Gelb als Symbol der Lebensfreude und Fruchtbarkeit ausgeführt sind.

1987 illustrierte er das Buch Phil W. Stierfellers einfältige Abenteuer von Dieter Baumeister. Für das 1995 in einer Auflage von 122 Exemplaren veröffentlichte Künstlerbuch Asphodelische Mysterien mit Gedichten von Dieter Straub fertigte Gisbert Pupp vier Siebdrucke. (aus wikipedia)


Ernst Peter Rade (* 3.7.1938 in Heidenau bei Dresden). Ausbildung u.a. bei seinem Großonkel Prof. Karl Rade, der an der Dresdner Kunstakademie lehrte, sowie Studium an der Fachhochschule für Gestaltung in Dortmund bei Vahle, Deppe und Strauss. Seit 1962 ist Rade freischaffender Maler und Grafiker mit Lehrauftrag für Kunsterziehung. Er lebt und arbeitet im Rothaargebirge. Ernst Peter Rade ist ein hochgeschätzter Künstler, der 1996 für sein Werk den Magister und Dr. h.c. der Accademia Internazionale Città di Roma erhielt. Er ist vertreten in zahlreichen Galerien in Deutschland und den Niederlanden sowie mit über 70 Auktionsergebnissen bei artprice gelistet. (siehe auch: www.erst-peter-rade.de)

Wilhelm Reuter (* 1874 in Düsseldorf; † 1958 ebenda) studierte an der Kunstakademie in Düsseldorf. Er war Landschaftsmaler und ist der Vater des Malers Helmut Reuter.

Tom Roche (* 1940 in der Grafschaft Dublin/IRL) arbeitete als Grafiker in führende Werbeagenturen in England und Dublin. Seit den 1970er Jahren lebt Roche in Kerry und widmet sich ausschließlich der Malerei. Seine Leidenschaft gehört den Land- und Seelandschaften mit eindrucksvollen Stimmungen. Mitte der 1980er Jahren kehrt Roche mit seiner Familie zurück nach Dublin und wird zum Creative Director einer Filmgesellschaft. Ende der 90er Jahren wird er Dozent an dem Dun Laoghaire College. Roche stellte in Europa und den USA aus. Sein bekanntestes Bild "Letztes Abendmahl" malte er auf einer rießigen Leinwand - 17 m breit und 7 m hoch. Es hängt in der Kirche von Whitehall, Dublin. Roche bekam u.a. den "Adam´s Fine Art" Preis, die "O´Sullivan Graphic" Auszeichnung und den 1. Preis der Bookcover-Auszeichnung der "Sunday Times".

Fritz Röhrs (* 20.10.1896 in Hildesheim; † 14.02.1959 in Hildesheim). Studium an der Kunstgewerbeschule in Braunschweig. Ab 1937 Grafikleiter an der Meisterschule Hildesheim. Schwerpunkt seiner Arbeit waren Holzschnitte und Aquarelle. (siehe wikipedia)

Curt Sauermilch (* 26.09.1883 in Warschau; † 6.6.1957 in Holzminden) war Sohn des Musikdirektors Hermann Sauermilch am Deutschen Theater in Warschau. Nach wenigen Wochen Übersiedlung nach Dresden. Studium an der Kunstgewerbeschule, Dresden mit der Zeichenlehrerprüfung 1905. Anschließend Lehrtätigkeit an der Baugewerbeschule in Holzminden. 1912 Heirat mit Elly Münder und Zeichenlehrerstelle an der Bürgerschule in Holzminden. 1936 zum Kreisheimatpfleger bestellt und ab 1940 Leiter des Heimatmuseums. Für seine kulturhistorischen Verdienste wurde Curt Sauermilch 1955 das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Luigi Schiavonetti (1. April 1765 - 7. Juni 1810), italienischer Kupferstecher und Radierer, wurde bei Bassano in Venetien geboren.

Josef Martin Schibli (* 1925 in Lachen am See, Schweiz). Er wohnt seit 1948 als Kunstmaler, Grafiker und Lehrer in Schweden. 1960 Central School of Arts and Crafts, London. 1964 Atelier Johnny Friedlaender, Paris. 1972-74 Zeichenlehrer-Institut, Stockholm. 1983 1. Preis in der Biennale für „Humour and Satire“ in Gobrovo, Bulgarien. Repr: Kunstmuseum Olten, Cabinet des Estampes, Mulhouse, Bibliothèque Nationale, Paris. Zahlreiche Kunstpreise. Diverse Museums-Ausstellungen in verschiedenen Ländern Europas. Aufgrund eines Augenleidens musste Josef M. Schibli seine bildnerische Tätigkeit aufgeben und begann zu schreiben. In seinem ersten Roman »Karnevalskind - Eichenlohe« steht das Schicksal von Ragnar Nager, einem verlassenen Waisenkind, im Mittelpunkt. Die Romanfigur erinnert an seine eigene Kindheit, in der er selber Halbwaise war. (siehe Josef M. Schibli, Neue Farbradierungen und Aquarelle, Galerie Libertas)

Prof. Eberhard Schlotter (* 3.6.1921 in Hildesheim; † 7.9.2014 in Altea), Sohn des Bildhauer Heinrich Schlotter, galt schon als Schüler als talentierter Zeichner und Maler. Er besuchte ab 1939 die Akademie der bildenden Künste in München. Als Frontkämpfer an die Ostfront geschickt, erlit Eberhard Schlotter 1944 eine schwere Verwundung. Ab 1945 arbeitete Schlotter in Darmstadt als freischaffender Maler. 1952 unternahm er seine erste Reise nach Spanien. Von 1955 bis 1957 war der Maler Vorsitzender der Neuen Darmstädter Sezession. Mit seiner Frau siedelte der Künstler im November 1956 nach Spanien in das Fischerdorf Altea über. An der Hamburger Hochschule für Bildende Künste nahm er 1967 eine Lehrtätigkeit auf. Schlotter wurde 1980 zum Professor an die Johannes-Gutenberg-Universität Mainz berufen. 1986 übernahm er eine Gastprofessur an der Universidad de los Andes, Bogotá. Eberhard Schlotter lebte und arbeitete bis zuletzt in Altea. (siehe Vollmer, Pawlak Kst.Lex. u. Wikipedia)

August Schlüter (* 22.1.1858 in Münster; † 19.12.1928 Düsseldorf) studierte ab 1878 u.a. bei Eugen Dücker an der Düsseldorfer KA. Er unternahm Studienreisen nach Norddeutschland, in die Schweiz und nach Italien. Ab 1880 regelmäßige Beteiligung an Ausstellungen in Düsseldorf. Schlüter schuf zahlreiche Landschafts- bilder, wie auch Stadtansichten. 1893 bis 1928 Mitglied des KVM (Künstler-Verein- Malkasten). Bilder von August Schlüter befinden sich u.a. im Kunstmuseum und im Stadtmuseum Düsseldorf sowie im Osthaus-Museum, Hagen. (siehe Lex. d. Düsseldorfer Malerschule; Thieme/Becker; Vollmer; Dressler´s Ksthandbuch; Allgem. Künstler-Lex. Singer, Bd. 4; Schweers u. Wikipedia)

John Scott (* 12.3.1774, Newcastle-on-Tyne; † 1828, Chelsea/London). Scott war Schüler und später zeitweilig Mitarbeiter von R. Pollard. Stach bes. Pferde- u. Hundedarstellungen. Sein Werk (ca. 400 Blätter) befindet sich fast vollständig im Britischen Museeum. (siehe u.a. Thieme/Becker, Bd. 30, S. 408; Allgem. Künstler-Lex. Singer, Bd. 4 u. Nagler Kstlerlex., Bd. 16.)

Lauritz Sørensen (* 17.4.1882 in Aalborg; † 1968) war ein dänischer Marine- und Landschaftsmaler.

Professor Kurt Steinel (* 1929 in Freiburg i. Br.; † 2005 in Offenbach) war ein deutscher Zeichner, Grafiker und Illustrator. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste, Freiburg und der Werkkunstschule, Offenbach. Ab 1958 Dozent, ab 1971 Professor für figürliches Zeichnen und Illustration an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach, deren Rektor er von 1974-98 war. Bekannt wurde Prof. Steinel auch durch zahlreiche Ausstellungen und Publikationen, u. a. 1994 im Frankfurter Kunstverein, 2004 im Deutschen Landesmuseum Offenburg und 2005 im Freiburger Morat-Institut für Kunst und Kunstgeschichte. Darüber hinaus war er Gründungsmitglied der Senefeld-Stiftung. Kurt Steinel stirbt am 10.9.05 im Alter von 76 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts.

Hermann Teuber (* 12. August 1894 in Dresden; † 24. Oktober 1985 in München) war ein deutscher Maler und Graphiker. Teubner besucht, neben seiner Tätigkeit als Hilfslehrer, ab 1914 verschiedenen Kunstkurse. 1916 wird er zum Kriegsdienst verpflichtet. Ab 1919 besucht Hermann Teuber die Dresdener Kunstgewerbeschule. 1922-1926 studiert Teubner an der Hochschule der Künste in Berlin bei Hans Meid und Karl Hofer. Hermann Teubner läßt sich als freier Grafiker und Maler in Berlin nieder. Der Albrecht-Dürer-Preis der Stadt Nürnberg wird dem Künstler 1931 für seine Radierungen verliehen. 1935-1945 ist Teubner Mitglied der Ateliergemeinschaft Klosterstraße in Berlin. Teubner siedelt 1943 mit seiner Familie nach Kalkar um. 1944 wird der Künstler erneut zum Kriegsdienst eingezogen. Hermann Teubner wird 1950 zum Professor für Druckgrafik an die Hochschule der Künste Berlin berufen. Der Künstler erhält zahlreiche Auszeichnungen für sein grafisches Werk. Teubner zieht 1972 mit seiner Frau nach München. 1977 verleiht die Ostdeutsche Künstlergilde Hermann Teubner den Lovis-Corinth-Preis. Hermann Teubner stirbt am 24.Oktober 1985 in München. (siehe wikipedia)

Klaus Tolxdorff fertigte die Zeichnungen für das Buch "Unter dem Galgen gesungen" von Benoni Junker (1954).

Peter Umlauf (*1938 in Leipzig) lebt und arbeitet als Grafiker und Zeichner in Berlin und auf Lesbos. (siehe Saur-Künstler-Lexikon)

Heinz-Günther Varell (* in München) studierte an der Kunstakademie München und bei Otto Dix. Er malt im klassisch-nachexpressionistisch-abstraktem Stil mit aussergewöhnlich leidenschaftlicher Farbgebung. Ausstellungen in Aachen, Amsterdam, Basel, Berlin, Bevery Hills, Bochum, Bonn, Brüssel, Chicago, Düsseldorf, Darmstadt, Detroit, Frankfurt/M, Genf, Hamburg, Hildesheim, Kassel, Köln, Los Angeles, Lugano, Mainz, Mannheim, München, New York, Paris, Saarbrücken, San Francisco, Stuttgart, Straßburg, Washington uva. Varell lebt in der Schweiz.

Josef Maria Vieten (* 1931 am Niederrhein) machte eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann. 1956 maltechnische Studien an Klassikern. 1960 Auseinandersetzung mit der damaligen Modernen. Ab 1962 eigene Bildgestaltung mit dem Hang zur Pop-Art. 1971 Kurzstudium am Kunstmuseum Düsseldorf und 1975 Studium an der Akademie für bildende Kunst in Trier. 1983 Entwicklung neuer Technik, sowie Auseinandersetzung mit einer neuen Thematik. 1983-1988 Entstehung verschiedener Zyklen. Ausstellungen in verschiedenen Städten und Galerien.

James Ward (* 23.10.1769; † 23.11.1859) arbeitete als Tiermaler und Kupfer- stecher. Er lernte bei J.R.Smith das Kupferstechen und wurde einer der besten englischen Mezzotintostecher. Wandte sich um 1792 der Malerei zu, speziell auf Pferde- und Hundeporträts. Ward wurde 1811 zum Mitglied der Royal Academie ernannt. Beschickte die Ausstellung der Royal Acad. 1792 - 1855 mit ca. 400 Arbeiten. James Ward war einer der größten Tiermaler aller Zeiten und ist in allen britischen Museen vertreten. (siehe Thieme/Becker, Bd. 35, Seite 158-159 und Wikipedia)

"Wisa" Aloysia Gräfin von Westphalen (* 12.10.1910 in Helmern; † 16.1.1993 ebenda) war eine geb. Freiin von Spiegel - Peckelsheim und Gräfin von Bocholtz - Assenburg. 1934 Beginn der künstlerischen Ausbildung in München. Zuerst in der Leibl-Schule des Ungarn Peter Kalman und 1936 bei dem Impressionisten Prof. Schrader-Velgen. 1940-43 weiteres Studium bei dem Maler C.O. Müller. Zahlreiche Studienreisen durch Europa, den Vorderen Orient, Nord- und Ostafrika. Ab 1950 Einzel- u. Kollektiv-Ausstellungen. Sie malte Portraits, Landschaften, Blumenstilleben und Genreszenen.

Francis Wheatley (1747 - 28. Juni 1801) war ein englischer Porträt- und Landschaftsmaler.

Otto Wiedemann (* 23.12.1869 in Greifswald; † 1957 in Berlin) studierte von 1893 bis 1899 bei Paul Meyerheim an der Akademie in Berlin und anschließend in München bei dem Tiermaler Heinrich von Zügel. Wiedemann war als Tiermaler und Silhouettenschneider (Königlicher Hof-Scherenschneider) in Berlin-Greifswald tätig. Tierbilder im Bestand der Herdbuch-Ges. Königsberg, Pferdebilder auf Schloß Juditten. Buchwerk: Bildnis-Silhouetten berühmter Musiker, Lübeck 1917. (siehe Thieme/Becker u. Dressler´s Ksthandbuch)

WIR KAUFEN WERKE VON FOLGENDEN KÜNSTLERN:

Eugen CROISSANT (Karikaturen)
Otto DILL
(Öl u. Aquarelle, spez. Raubkatzen)
Erich GLETTE (Öl u. Aquarelle)
Julius GRAUMANN (Öl u. Aquarelle)
Franz HOFFMANN-FALLERSLEBEN (Öl)
Max KRATZ (Skulpturen)
Felix MESECK (Öl u. Aquarelle)
Jacob PINS (alles)
Eberhard SCHLOTTER (Öl u. Aquarelle)

Wir feuen uns über ihr Angebot.

außerdem:
Zwecks Erstellung einer Biografie über den Maler
Karl BÄRENFÄNGER (geb. 1888 in Krefeld; zul. wohnhaft in
Dortmund-Wellinghofen u. Studienrat in Dortmund-Hörde)
suche ich biografische Informationen, Gemälde, Zeichnungen etc.

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